Folge 4: Kapitel 5-7

Die Vorbilder des Alten Bundes
sind Schattenbilder, die im Neuen Bund ihre Erfüllung finden.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 4, Kap. 5-6 (Skript, PDF, Feb. 2019)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Zu 1. Thessalonicher 4: Aufenthaltsort der Entschlafenen „bei dem Herrn“?

1. Thessalonicher 4:17: „Danach werden wir, die Lebenden, die übrigbleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken, dem Herrn entgegen in die Luft, und also werden wir allezeit bei dem Herrn sein.“ Ich habe eine Frage zu diesem Vers: Hier wird gesagt, dass bei der Entrückung die Toten zuerst auferstehen werden. Danach werden die dann noch lebenden Gläubigen mit ihnen zusammen entrückt werden. Das Ziel ist, dass alle dann bei dem Herrn sein werden. Sind die Toten in Christus vor der Entrückung auch schon „bei dem Herrn“? Oder sind die Seelen in einem Zwischenzustand? Paulus sagt in 2. Korinther 5,6: „So sind wir nun allezeit guten Mutes, und wissen, dass wir, während wir einheimisch in dem Leib sind, von dem Herrn ausheimisch sind.“

Gleichzeitiges lautes Beten?

In Thailand ist es in vielen christlichen Gemeinden ist üblich, dass alle Geschwister gleichzeitig laut beten. Z.B. in einer Gemeinde mit etwa 60 Geschwistern, da sprechen alle ihre eigenen Gebete laut vor sich hin. Mich hat das sehr befremdet. Ich konnte dazu nicht „Amen“ (= „So sei es!“) sagen, weil ich in solchen Fällen, wo alle durcheinander gleichzeitig redeten, gar nicht wissen konnte, was alle gesprochen hatten. Was sagt die Bibel dazu?

„Gott“ (Elohim) in 1. Mose 1 und „der HERR“ (Jahwe) in 1. Mose 2: Indiz für unterschiedliche Verfasser?

Eine Frage zu den Namen „Gott“ (Elohim) und „Jahwe“ (der ewig Seiende): Weshalb steht in 1. Mose 1 immer „Gott“ (hebräisch „Elohim“). Weshalb steht da nicht „Jahwe“? Ist nicht gerade Jahwe der Schöpfer von Himmel und Erde? In Kapitel 2, in der detaillierten Beschreibung der Erschaffung des Menschen, gebraucht Mose ja den zusammengesetzten Namen „der HERR“, Gott“ („Jahve Elohim“)! Warum das? Der Gebrauch unterschiedlicher Gottes-Namen in Kapitel 1 und 2 hat ja dazu geführt, dass Bibelkritiker behaupten, dies sei ein klares Indiz dafür, dass 1. Mose 1 von einem anderen Verfasser stamme als Kapitel 2! Was kann man da entgegnen?

Zwei Fragen zu den Namen Gottes im Alten Testament

Eine Frage zu Psalm 135,5: Die
Elberfelder CSV steht einmal „HERR“ und einmal „Herr“? Was bedeutet
dieser Unterschied? Eine weitere Frage zu Psalm 136,2, wo der Ausdruck
„Gott der Götter“ steht. Es gibt doch nur einen Gott. Wer ist mit
„Götter“ gemeint? Sind das die Engel?

Die Verantwortung des Menschen und die Souveränität Gottes: Hiob 33,29 aus calvinistischer Sicht

Bisher war Hiob 33,29 für mich einer der schönsten Beweise, dass Gott mit jedem Menschen redet. Nun hat jemand, der dem Calvinismus nahe steht, gesagt, diese Stelle beweise das nicht. Es sei gefährlich, eine Stelle heranzuziehen, die aus einer Rede eines Menschen stamme. Es könne auch nur die Meinung Elihus sein, die Gott aufschreiben liess. Was kann man da dagegen halten? Diese Meinung hat derjenige nicht selbst entwickelt, sondern wie es scheint, ist das im Calvinismus eine Stelle, die dann so erklärt wird.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 2, Kap. 2-3 (Skript, PDF, Okt. 2018)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Folge 2: Kapitel 2 – er wurde wahrer Mensch!

Der Sohn Gottes wurde wahrer
Mensch, um die Erlösung zu vollbringen; er lernte freiwillig Gehorsam und
litt und starb, um Satan, den Tod und die Sünde zu besiegen und von der Sünde
versklavte Menschen durch den Glauben an ihn zu befreien.