Folge 1: Einführung und Kapitel 1,1-5 – Der Anfang wahren Christentums und echte Freude

Johannes ist der Verfasser des Evangeliums und der drei Briefe, die nach ihm benannt sind. Er beginnt diesen ersten Brief sehr ungewöhnlich: Ohne Gruss und Anrede beginnt er unmittelbar damit, den Herrn Jesus als den Anfang wahren Christentums und als das Ewige Leben vorzustellen, das beim Vater war und dem er und die anderen Apostel während seines Dienstes auf der Erde ganz nahe waren. Sein Ziel ist es, die Empfänger seines Briefes in den Genuss der tiefen Gemeinschaft mit Gott, dem Vater, und mit seinem Sohn Jesus Christus zu bringen; das ist echte Freude.

Folge 46: Kapitel 42 – Hiobs Wiederherstellung

Als Gott aus dem Sturm zu Hiob redete, durfte der Leidgeprüfte den Ewigen mit seinen Augen sehen. Da kam er zur Umkehr und zur Busse. (Hi 42,6) Als er für seine Freunde betete, wurde er wieder gesund. Gott wendete sein Schicksal und gab ihm den doppelten Reichtum im Vergleich zu seiner Zeit vor der Krankheit. Hiobs Leiden und Wiederherstellung sind ein prophetisches Bild auf Israel hin: Gottes erwählte Nation wird durch die Leiden der grossen Drangsal hindurch gehen müssen (Jer 30,7). Doch danach wird der HERR ihr Schicksal wenden (Hi 42,10; Jer 30,3). Israel wird den Erlöser sehen und Busse tun (Sach 12,10). Im 1000-jährigen Reich wird Israel im Anschluss an seine Umkehr den doppelten Segen erhalten (Jes 61,7).

Was bedeuten die Begriffe „Binden“ und „Lösen“ in Matthäus 16,19 und 18,18?

Wir sprachen kürzlich in unserer Kleingruppe über Matthäus 16,19 und Matthäus 18,18, wo es um Binden und Lösen geht. Ich meine mich zu erinnern, in einem Ihrer Vorträge hierzu einmal etwas gehört zu haben, weiß aber nicht mehr genau wo. Ich würde mich sehr über eine Erklärung freuen, wie diese Stellen biblisch auszulegen sind und was das heute für uns als Gläubige bedeutet.

Können Menschen Gott oder den Herrn Jesus segnen?

Ein Unternehmer, selbst Christ, sagte mir in einem Gespräch zu den Auswirkungen über Gottes Segnungen, dass wir auch Gott bzw. den Herrn Jesus segnen können. Ich bin jetzt schon fast 55 Jahre ein Kind Gottes, habe mich viel mit der Bibel beschäftigt und viele Jahre selbst Predigten gehalten. Ich habe aber noch nie in der Bibel gelesen, dass wir als Menschen Gott oder den Herrn Jesus segnen können. Wie ist dazu Ihre Meinung? Wenn ja, gibt es hierzu entsprechende Bibelstellen?

Folge 3: Die Entrückung – in der Mitte der Drangsal?

Wir betrachten verschiedene Argumente zu den drei Standpunkten und widerlegen Behauptungen, die sich gegen eine Entrückung vor der Drangsal richten. Wir studieren die diversen Bibelabschnitte, die in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung sind.

Folge 2: Die Entrückung – nach der Drangsal?

Wir betrachten verschiedene Argumente zu den drei Standpunkten und widerlegen Behauptungen, die sich gegen eine Entrückung vor der Drangsal richten. Wir studieren die diversen Bibelabschnitte, die in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung sind.

Folge 37: ab Kapitel 16,20 – Leidensankündigung und Berg der Verklärung

Heute ab Kap. 16,20: Die Ablehnung des Herrn von Seiten seines jüdischen Volkes nähert sich ihrem Höhepunkt. Der Herr Jesus gebietet nun seinen Jüngern, niemandem zu sagen, dass er der Christus sei. Es folgt die erste Ankündigung des Herrn, dass er nach Jerusalem gehen wird, um zu leiden und für die Sünden der Menschen zu sterben.
Nachdem Petrus in Matth. 16,16 zuvor auf bewegende Weise den Herrn als den Messias erkannt hat und der Herr Jesus ihm voll Freude bezeugt, dass der Vater im Himmel ihm dies offenbart habe, beginnt Petrus nun, den Herrn zu tadeln und wird für einen Moment ein Werkzeug des Satans. Mit einem Bibelwort aus Jesaja 54 versucht er den Herrn an seinem Leidensweg nach Jesaja 53 zu hindern. Auch im Judentum wird Jahr für Jahr bei den Lesungen in der Synagoge das Kapitel 53 aus Jesaja ausgelassen.
Der Herr Jesus erklärt daraufhin die wichtigsten Grundprinzipien für die Nachfolge und führt drei seiner Jünger auf den Berg der Verklärung (den Hermon), wo sie schliesslich Zeugen seiner Herrlichkeit und einer Vorwegnahme des tausendjährigen Friedensreiches werden.

Finden wir im Predigerbuch Verse, die auf den Messias hinweisen?

Viele Bücher im Alten Testament enthalten Hinweise auf den leidenden und auferstandenen Messias, wie zum Beispiel Jesaja 53. In Lukas 24,44-46 finden wir den Hinweis, dass die Schrift bestehend aus dem „Gesetz Moses und den Propheten und Psalmen“ von dem leidenden und auferstandenen Messias sprechen. Finden wir auch im Buch des Predigers solche Verse? Ist zum Beispiel in Prediger 4,13-15 ein solches Schattenbild auf eine zukünftige Erfüllung in Christus zu finden?

Gott fürchten? Stimmt das noch mit dem NT überein?

In Prediger 12,13 wird zusammengefasst, dass man Gott fürchten und seine Gebote halten soll. Aber wir leben doch nicht zur Zeit des Alten Testaments, sondern für unser Leben gilt das Neue Testament. Daher brauchen wir uns vor Gott nicht zu fürchten, denn Gott ist doch Liebe. Wie verbindet man 1. Johannes 4,18 damit?
„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe.“

Prophetie im Buch Prediger?

Es gibt eine frühere Übersetzung des Predigerbuches ins Aramäische aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. Sie enthält erklärende Zusätze. Diese Zusätze zeigen, dass das Prediger Buch im rabbinischen Judentum als prophetische Voraussicht auf die Geschichte Israels, auf die Tempelzerstörung und das Exil verstanden wurde. Ist diese Sichtweise biblisch nachweisbar und gibt es dafür tatsächlich Anhaltspunkte?

Prediger 7,12: Wie kann Geld ein ‚Schatten‘, d.h. ein Schutz sein?

Diese Frage bezieht sich auf Prediger 7,12:
„Weisheit ist gut wie ein Erbbesitz und ein Vorteil für die, welche die Sonne sehen. Denn im Schatten ist, wer Weisheit hat, im Schatten, wer Geld hat; aber der Gewinn der Erkenntnis ist dieser, dass die Weisheit ihren Besitzern Leben gibt.“ (7,11-12)
Du hast den Ausdruck „im Schatten“ positiv ausgelegt, besonders im Bezug auf die Weisheit. Wie ist diese Auslegung aber zu verstehen in Bezug auf Geld, auch wenn man parallel dazu Psalm 121,5 liest, wo der Herr als „dein Schatten über deiner rechten Hand“ vorgestellt wird?

Hatte Salomo eine Depression?

Diese Frage bezieht sich auf die Person von Salomo. Hatte Salomo eine Depression, wenn er in Prediger 2,20 über die Verzweiflung und die Sinnlosigkeit spricht, und in Prediger 9,3 sogar sagt, es sei besser, nicht zu leben? Gibt es noch andere Beispiele von Menschen Gottes mit Depression und Verzweiflung, und welche Auswege gibt es aus dieser Lage?

Kein Leben nach dem Tod?

Wie steht es mit dem Leben nach dem Tod? Warum wird im Alten Testament so wenig darüber gesprochen? Wenn Salomo über den Tod spricht, scheint es, als gebe es kein Leben nach dem Tod. Er sagt zum Beispiel, dass der Mensch dem Vieh nichts voraushabe. Im Totenreich gebe es kein Wirken und kein Planen. Salomo scheint verzweifelt, wenn er sieht, dass der Gottlose in Ruhe stirbt. Wieso ist die Erkenntnis des Lebens nach dem Tod so verschwommen und im Allgemeinen im Alten Testament mehrheitlich verborgen?

Die neue Webseite – was dich erwartet!

Was du auf dieser Webseite alles erwarten kannst, erfährst du im Bericht des Projektteams. Nach langer Vorarbeit ist nun die komplett überarbeitete Homepage live gegangen.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 14, Kap. 13,15-25 (Skript, PDF, Juni 2021)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Folge 13: Kapitel 13,1-14 – in der Nachfolge des Herrn leben

Das 13. Kapitel krönt den Hebräerbrief. Paulus gibt konkrete Anweisungen für das tägliche Leben in der Nachfolge des verworfenen Messias Jesus. Sie machen Mut, voranzugehen mit dem Blick auf den, der gestern, heute und in Ewigkeit Derselbe ist. Die 13. Folge der gründlichen Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive des gesamten Hebräerbriefs.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 13, Kap. 13,1-14 (Skript, PDF, April 2021)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 12, Kap. 12 (Skript, PDF, Feb. 2021)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Alter der Erde?

Wie alt ist die Erde aus der Sicht der biblischen Chronologie?