Die Verantwortung des Menschen und die Souveränität Gottes: Hiob 33,29 aus calvinistischer Sicht

Bisher war Hiob 33,29 für mich einer der schönsten Beweise, dass Gott mit jedem Menschen redet. Nun hat jemand, der dem Calvinismus nahe steht, gesagt, diese Stelle beweise das nicht. Es sei gefährlich, eine Stelle heranzuziehen, die aus einer Rede eines Menschen stamme. Es könne auch nur die Meinung Elihus sein, die Gott aufschreiben liess. Was kann man da dagegen halten? Diese Meinung hat derjenige nicht selbst entwickelt, sondern wie es scheint, ist das im Calvinismus eine Stelle, die dann so erklärt wird.

Brief an die Hebräer – gründliche Vers-für-Vers-Studie aus jüdisch-messianischer Perspektive: Teil 2, Kap. 2-3 (Skript, PDF, Okt. 2018)

Der Hebräerbrief richtet von Anfang an unsere inneren Augen auf die unvergleichliche und überwältigende Herrlichkeit des Messias Jesus. Das Neue, das der Herr Jesus eingeführt hat, steht erhaben über dem alten System des sinaitischen Gesetzes. Die Einrichtungen des Gesetzes waren nur eine umrissartige, schattenhafte Vorausdarstellung dessen, was der verheissene Erlöser einführen sollte.
Wegen des Druckes und der Verfolgung durch Volksgenossen standen gewisse jüdische Christen (messianische Juden), die sich nur äusserlich bekehrt hatten, in Gefahr, Jesus als Messias wieder abzulehnen und in ein christusloses Judentum zurückzukehren. Dies würde katastrophale Konsequenzen haben. Diese Juden mussten daher ermutigt werden, die Erhabenheit von Jesus Christus und seinem Werk zu erfassen und völlig zum echten und rettenden Glauben durchzudringen. Die Übrigen sollten durch den Blick auf die Herrlichkeit Jesu ermutigt und angespornt werden, auf dem Weg bis zum Ziel durchzuhalten, trotz aller Widerstände durch Volksgenossen.

Folge 2: Kapitel 2 – er wurde wahrer Mensch!

Der Sohn Gottes wurde wahrer
Mensch, um die Erlösung zu vollbringen; er lernte freiwillig Gehorsam und
litt und starb, um Satan, den Tod und die Sünde zu besiegen und von der Sünde
versklavte Menschen durch den Glauben an ihn zu befreien.

Fragen zur Zugehörigkeit der Gläubigen des Alten und Neuen Bundes bei der Entrückung, der Braut Christi, der Hochzeit des Lammes, den Freunden des Bräutigams

Die Gläubigen des Alten Testaments werden doch auch bei der Entrückung dabei sein, richtig? Bedeutet das, dass sie auch zur Gemeinde gehören werden? Wenn ja, dann stellt sich mir eine zweite Frage: Wie muss man dann Johannes 3,27-30 verstehen? Dort sagt Johannes der Täufer während der Übergangszeit vom Alten zum Neuen Testament zwei Dinge über sich: Erstens, dass er nicht der Bräutigam sei, weil er nicht der Messias sei; und zweitens, dass er nicht zur Braut gehöre, sondern Teil einer dritten Personengruppe sei, nämlich der Freunde des Bräutigams! Als einer der Freunde des Bräutigams zählte er sich nicht zur Braut, also nicht zur Gemeinde, denn die Gemeinde war ja damals noch nicht da. Wenn Johannes der Täufer tatsächlich noch zu den Propheten des AT gehörte, könnte man davon ausgehen, dass die Gläubigen des AT und die aus der Drangsalszeit zu den Freunden des Bräutigams gehören und somit die geladenen Gäste beim Hochzeitsfest des Lammes sein müssen (siehe Offenbarung 19,9). Kannst du das bitte erklären?

Zeitgeschichtliche Frage zu 2. Chronika 35-36: Woher hatte Ägypten die Berechtigung, den Juden nach der Niederlage von Karkemisch noch Tribut aufzuerlegen?

Eine Frage zur Zeitgeschichte in 2. Chronika 35 und 36. Im Jahr 609 v.Chr. besiegten die Babylonier eine ägyptisch-syrische Allianz bei Haran, und 605 v.Chr. bei Karkemisch. Nebukadnezar stand vor Jerusalem und zog dann seine Armee zurück, um den Thron zu schützen, weil sein Vater, der König von Babylon, gestorben war. Wir lesen in 2. Chronika 36,3, dass die Ägypter den Juden Tribut auferlegten. Aber die Ägypter hatten doch den Krieg Karkemisch verloren. Wieso hatten sie zu dieser Zeit noch Anrecht auf Juda und konnten den König Joahas absetzen?

Fragen zu Hebräer 3,1 und den Themen Heilsverlust, Abfall vom Glauben und der Bedeutung des Ausdrucks „Teilhaber himmlischer Berufung“

Der Autor des Hebräerbriefes nennt die Adressaten in 3,1 „heilige Brüder“ und sagt zu ihnen, dass sie „Genossen der himmlischen Berufung“ seien. Wie muss man diesen Vers verstehen, wenn wir behaupten, dass unter den hebräischen Christen solche waren, die nicht wirklich wiedergeboren waren? Wenn solche Personen nur dem Bekenntnis nach Gläubige waren, wie kann der Autor diese Christen dann als „heilige Brüder“ ansprechen? Wie können Gläubige (die nicht wiedergeboren sind) „Teilhaber“ der „himmlischen Berufung“ sein?

Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa: England (Brexit), Griechenland und Italien (Wirtschaft) – Bezug zu Erfüllung von Prophetie

Wie muss man die heutige aktuelle Lage wirtschaftlich und politisch in Europa einschätzen? England ist aus der EU ausgestiegen (Brexit), Griechenland ist wirtschaftlich eine Gefahr. Auch Italiens Wirtschaft ist ein riesiges Problem. Wie muss man das verstehen? Wie kann sich die Prophetie unter diesen Umständen vollends erfüllen?

Warum war Davids Musterung bzw. Zählung der Soldaten ein Fehler?

Eine Frage zu 1. Chronika 21:
Was war genau das grosse Übel an dieser Zählung oder Musterung der
kriegstüchtigen Männer? War Gott zornig, weil David mehr auf die
zahlenmässige Heeresmacht vertrauen wollte als mit der Hilfe Gottes zu
rechnen oder weil die Zählung nur den Stolz Davids mehren würde?

Gilt der Ehebund für alle Menschen? Segnet und anerkennt Gott jede Ehe?

Gilt der Ehebund für alle Menschen? Ab wann gilt eine Ehe im biblischen Sinn eigentlich als rechtsgültig? Ist der Ehebund bei Ungläubigen vor Gott auch gültig? Sind diese Ehen grundsätzlich vor Gott ungültig? Es heisst ja, dass der Mensch nicht scheiden soll, was Gott zusammengefügt hat! Nur, wann ist etwas „von Gott zusammengefügt“? Von den Ehen, die nicht auf dem Glauben an Gott aufgebaut sind, funktionieren einige sehr gut. Warum können auch solche Ehen gut funktionieren? Kann man sagen, dass in der Ehe immer ein gewisser Segen von Gott enthalten ist?